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Als Quelle geeignet: Bis alles in Scherben fällt

Als ehemaliger Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR weiß Klaus Eichner ganz genau, wie Politik im Verborgenen arbeitet. Er kennt die Grauzonen von Aktion, stillen Vereinbarungen und bewusstem Ignorieren aus eigener Praxis. Sein Buch „Bis alles in Scherben fällt – Der Kampf der USA um eine neue Weltordnung“ ist als Lektüre unbedingt zu empfehlen.

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Zeitenwende

Die österreichische Historikerin Andrea Komlosy hat mit ihrem Buch „Zeitenwende. Corona, Big Data und die kybernetische Zukunft“ eine systemische und strukturgeschichtliche Analyse publiziert, die unter dem Eindruck des absehbaren Endes der neoliberalen Periode des globalen Industrie- und Finanzkapitalismus fundamentale Zusammenhänge und Verbindungen zwischen dem Corona-Regime und wirtschaftlichen Krisen aufzeigt, die im Jahr 2022 durch den Stellvertreterkrieg in der Ukraine um eine zusätzliche Dimension erweitert wurden.

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Made in Germany: Vom Talent bis zur Marke

In der Biografie „Made in Germany. Mein Leben für die Musik“ lässt Klaus Doldinger sein Leben Revue passieren. Viele Gründe sprechen für die Lektüre. Es handelt sich um ein Sittengemälde des Nachkriegsdeutschlands aus der Distanz betrachtet.

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Minka und die Viererbande: Eine kinderleichte Utopie

Annette van Gessels Kinderbuch „Minka und die Viererbande“ zeigt aus der Perspektive einer Katze, wie leicht menschliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft sein könnte.

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Endspiel: Das ganze Elend Europas

„Endspiel Europa“ von Ulrike Guérot und Hauke Ritz ist ein mutiges Buch. Es legt nicht nur den Konnex von einer formulierten Imperial-Theorie und einem strategischen Vakuum mit seinen dramatischen Folgen dar, sondern widerlegt auch den ganzen Unsinn, mit dem die klugen Köpfe Europas täglich belästigt werden.

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Ganz weit vorn: Bullshit Jobs

Gäbe es in Deutschland einen Preis für unbeschwerte „Fröhliche Wissenschaft“, dann stünde bei mir das Buch „Bullshit Jobs“ von David Graeber ganz weit vorn.

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Zwischen den Welten: Tiefe Einblicke, treffende Prognosen

Wer sich jenseits der kurzatmigen politischen Pamphlete ein Bild vom gegenwärtigen Iran machen will, dem sei das Buch „Zwischen den Welten“ wärmstens empfohlen. Gerade der Iran ist komplexer, als man von interessierter Seite oft suggerieren will.

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Ferdinand von Schirach: Leichte Drogen und die Sprache des Weltgewissens

Mit seinem Erzählband „Kaffee und Zigaretten“ verrät Ferdinand von Schirach nicht nur, was er nie verheimlicht hat, nämlich die notorische atmosphärische Abhängigkeit von Koffein und Nikotin, sondern er gewährt auch einen spannenden und bereichernden Einblick in den Prozess seines Schreibens.

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Chronik einer Hasskampagne

Wer das Ende der Demokratie noch verhindern will, muss jetzt nachtragend sein und das Corona-Unrecht aufarbeiten – Marcus Klöckner und Jens Wernicke tun dies mit ihrem neuen Buch.

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Die Vierte Gewalt

Manchmal sind die Dinge doch recht einfach, auch wenn sie kompliziert erscheinen.

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Simon Scarrow: Young Bloods

Der Brite Simon Scarrow hat mit Romanreihen über römische Militärgeschichte bereits großen Erfolg gehabt. Auch wenn grundsätzlich eine gewisse Skepsis gegenüber dieser etwas reißerisch angelegten Literatur vorhanden ist, so ist sein Werk „Young Bloods“ zu empfehlen. Im Zentrum des Romans stehen die Biografien von Napoleon Bonaparte und dem Duke of Wellington.

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The Mask of Anarchy oder Freiheit und Democracy: Wir sind viele – sie sind wenig

Linkspolitiker müssen nicht unbedingt Percy Bysshe Shelleys ‚Ye are many – they are few‘ zitieren können, schließlich ist dieser bedeutende Dichter der europäischen Arbeiterbewegung schon 200 Jahre tot, aber verkehrt wäre es nicht, wenn sie wenigstens einige Verse von Bertolt Brechts Poem „Der anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy“ wiedergeben könnten.