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Rezension

Als Quelle geeignet: Bis alles in Scherben fällt

Als ehemaliger Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR weiß Klaus Eichner ganz genau, wie Politik im Verborgenen arbeitet. Er kennt die Grauzonen von Aktion, stillen Vereinbarungen und bewusstem Ignorieren aus eigener Praxis. Sein Buch „Bis alles in Scherben fällt – Der Kampf der USA um eine neue Weltordnung“ ist als Lektüre unbedingt zu empfehlen.

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Rezension

Zeitenwende

Die österreichische Historikerin Andrea Komlosy hat mit ihrem Buch „Zeitenwende. Corona, Big Data und die kybernetische Zukunft“ eine systemische und strukturgeschichtliche Analyse publiziert, die unter dem Eindruck des absehbaren Endes der neoliberalen Periode des globalen Industrie- und Finanzkapitalismus fundamentale Zusammenhänge und Verbindungen zwischen dem Corona-Regime und wirtschaftlichen Krisen aufzeigt, die im Jahr 2022 durch den Stellvertreterkrieg in der Ukraine um eine zusätzliche Dimension erweitert wurden.

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Meinung

Tastes Salty…

Er strahlte ein letztes Mal: der Glanz der Weltherrschaft, die sich in dem immer wieder von britischen Seeleuten kolportierten Satz offenbarte, den sie aussprachen, wenn sie in fremde Gewässern waren. Dann streckten sie die Hand ins Wasser und probierten das Nass. Die Antwort war immer: „Tastes salty, must be British“.

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Rezension

Tabu gebrochen: 2034 – A Novel Of The Next World War

Dass ein US-amerikanischer Autor wie der ehemalige 4-Sterne-Admiral Jim Stavridis in der Fiktion eines Thrillers beschreibt, wie es zu einem Krieg zwischen China und den USA kommt und die chinesische Seite mit den kriegerischen Handlungen beginnt, passt zum Zeitgeist. Dass die Sache dann aber eskaliert bis hin zu taktischen Atomschlägen auf beiden Seiten, kann als ein durchaus zu akzeptierender Realismus bezeichnet werden.

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Meinung

Auf dem Schachbrett: Krieg, Subjekt und Objekt

Das Brett, auf dem gespielt wird, heißt Europa, die Spieler jedoch, sie sitzen im Moment noch in Moskau und Washington.

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Meinung

Richtung Barbarei: Der Zivilisation nichts mehr zu bieten

Einer der schönsten Momente von Krisen ist die Stunde der Demaskierung. Das ist der Augenblick, in dem sich alles hell und deutlich entfaltet. Genießen wir diese Stunden, egal wie schrecklich die Geschichte ausgehen wird.

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Meinung

Der saturierte Mob und das Desaster als Option

Wenn kollektiv der Verstand aussetzt, hat der Mob bereits die Macht übernommen. Dabei handelt es sich nicht um diejenigen, die mal als Prekariat und mal als die Bedauernswerten bezeichnet werden, sondern die Spezies, die saturiert in den richtig temperierten Räumen sitzt und sich an dem großen Spiel um Macht und Einfluss beteiligt.

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Meinung

Auslandsjournal: Feindbild China als Auftakt zu Olympia

Wozu noch das journalistische Handwerk bemühen, wenn plumpe Hetze für die beste Sendezeit ausreicht?

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Meinung

Die Atlantik-Brücke und die Full Spectrum Dominance

Es geht um Interessen. Das war immer so und das wird so bleiben. Und die Interessen, für die Organisationen wie die Atlantik-Brücke eintreten, sind auf die einer bestimmten Fraktion in den USA zugeschnitten und nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen Europa gerichtet.

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Meinung

China: Dem Ressentiment verpflichtet

Blutbäder aufzurechnen ist ein gravierender Fehler, allerdings sollten keine davon verschwiegen werden, wenn es darum geht, die Befindlichkeit eines Landes erklären zu wollen.

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Asien

Gipfeltreffen USA und China: Ein Schritt zur Vernunft?

An großen Beratungsthemen mangelt es nicht. Würdig für einen Präsidentengipfel wären gemeinsame Aufrufe an die Welt.

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Meinung

President-elect: „Joe, sei nett zu uns!“

Die Reaktionen auf die Wahl von Joe Biden sind bemerkenswert. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Kampf gegen China weitergeführt, die Heartland-Theorie eine Renaissance erfahren und Deutschland sich verstärkt an kriegerischen Handlungen beteiligen wird. Kurz: In Europa wird es jetzt richtig ungemütlich.